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RAMPAGE – begrenzter Radkontaktvergleich

Am 14. September 2026, 20:49 CEST, führte Unity 6000.3.24f1 den korrigierten Editor-Versuch vollständig aus: 20 Messläufe, 77 Prüfungen bestanden, 0 fehlgeschlagen. Originalbericht, SHA-256 48F71DE9DF973B4A1760E3BAA40B5513C8624A4559D89ABAFA816A00F5FFB215.

Damit existiert ein tatsächlicher WheelCollider-/Sphere-Kontaktversuch. Er vergleicht Kontakt, Federung und translatorisches Abklingen unter engen Laborbedingungen. Er ist kein Vergleich zweier vollständiger Motorrad-Fahrregler und bestimmt keinen Sieger für das Fahrgefühl. Die 77 Prüfungen sind separate Versuchsprüfungen; sie erhöhen nicht die Anzahl bestandener Spielerfunktionsprüfungen.

Versuchsaufbau

Der Editor-Code Assets/Rampage/Editor/ContactComparison.cs erzeugt für jeden Lauf eine neue Editor-Preview-Szene. Vor der ersten Simulation muss deren PhysicsScene gültig und von der Standardszene verschieden sein. Nach jedem Lauf werden Szene, Collider-Mesh und Material entfernt. Der Bericht bestätigt unveränderte globale Physikeinstellungen und Szeneninventare; der Versuch verwendet keine Profile und simuliert die Standardszene nicht.

Beide Ansätze verwenden 235 kg, 1,5 m Radstand, dieselbe 2,05-m-Kapsel mit 0,31 m Radius, denselben Schwerpunkt und Solver sowie nominell 0,65 m Chassishöhe. Pro Lauf folgen auf drei Sekunden stationäres Einschwingen sieben Sekunden Messung bei 60 Hz. Je Ansatz und Hindernis gibt es zwei Wiederholungen. Endposition, Endhöhe, Kontaktanzahlen und maximaler Neigungswinkel stimmten zwischen diesen Wiederholungen exakt überein; das belegt Wiederholbarkeit auf diesem Rechner, keine plattformübergreifende Deterministik.

Die Sphere-Variante übernimmt die Kontakt- und Federkraftgleichungen aus dem Produktionsregler, einschließlich 0,16-m-Proberadius, Normalenprüfung und Kraftbegrenzung. Sie führt dessen vollständigen Lenk-/Ausrichtungsregler nicht aus. WheelCollider verwendet den tatsächlichen visuellen Reifenradius von 0,34 m, zwei Federn mit jeweils 12.337,5 N/m, Dämpfung 1.997,5 Ns/m, 117,5 kg gefederter Masse und 0,76 m Gesamtfederweg. Ein Proberadius ist keine Reifenform; die beiden Kontaktdarstellungen sind deshalb bewusst verschieden.

Die Reifenreibung der WheelCollider ist deaktiviert. Beide Körper erhalten dieselben tatsächlichen Vortriebs- und Seitenführungsbeschleunigungen; der Sollwert beträgt 12 m/s. Position und Geschwindigkeit werden während der Messung nicht vorgegeben. So wird die native Reifenkennlinie aus dem begrenzten Kontaktversuch herausgehalten. Eine Seitenkraftprobe auf flacher Straße verwendet nach einer Messsekunde einen Impuls von 705 Ns; dort beträgt der Vortriebssollwert null.

Korrigierte Versuchsfehler

Die beiden fehlerhaften Vorläufe bleiben unverändert erhalten:

PhysX 4.1 addiert bereits die Gewichtskraft der gefederten Masse bei Null-Einfederung. Der zusätzliche berechnete Vorspannungsversatz hatte diese Unterstützung doppelt berücksichtigt. targetPosition=0.5 ergibt im korrigierten Versuch bei beiden Ansätzen gemessene 0,650 m Ruhelage. NVIDIA-Quellcode, Federkraft, Unity-Federungsbeschreibung.

Außerdem besitzt PhysX getrennte Stillstandsbedingungen für Reifen. Nach stationärer Wartezeit können sie Geschwindigkeit einschränken, obwohl die Reifenkennlinie auf null steht. Ein ausdrücklich ausgewiesenes Motormoment von 0,001 Nm signalisiert Antriebsabsicht und verhindert diesen Parkzustand. Bei deaktivierter Reifenreibung liefert es keinen Straßenantrieb; die gemeinsamen Chassiskräfte bleiben die Bewegungsquelle. Der korrigierte Bericht enthält die tatsächlich zurückgelesenen WheelCollider-Werte. NVIDIA-Quellcode, Stillstandsbedingungen.

Tatsächliche Messwerte

Die Tabellen zeigen jeweils Wiederholung 0; die genannten Vergleichswerte der zweiten Wiederholung sind identisch. „Höhe“ ist der vertikale Abstand des Chassisursprungs zur analytischen Fahrbahn direkt darunter, nicht der Federweg eines einzelnen Rads. Die Rampe steigt über 12 m um 2,4 m, die Bordkante ist eine echte 0,14-m-Stufe, die glatte Kuppe erreicht über 24 m Länge 2,4 m Höhe.

Hindernis Ansatz Kontakt vorne / hinten Vorwärtsweg Chassishöhe min.–max.
Ebene Sphere 100 / 100 % 80,210 m 0,650–0,650 m
Ebene WheelCollider 100 / 100 % 80,210 m 0,650–0,650 m
Rampe Sphere 100 / 100 % 79,870 m 0,611–0,882 m
Rampe WheelCollider 100 / 100 % 79,869 m 0,566–0,760 m
Bordkante Sphere 100 / 100 % 80,092 m 0,548–0,682 m
Bordkante WheelCollider 100 / 100 % 80,210 m 0,572–0,702 m
Kuppe Sphere 93,095 / 100 % 80,083 m 0,586–0,966 m
Kuppe WheelCollider 95,238 / 100 % 80,057 m 0,580–0,879 m

In keinem Lauf waren beide Kontakte gleichzeitig verloren. Auf der Kuppe fehlte der vordere Kontakt bei Sphere in 29 von 420 Messschritten, bei WheelCollider in 20 von 420; diese aufsummierten Fehlzeiten betragen 0,483 beziehungsweise 0,333 s. Der hintere Kontakt blieb bestehen. Diese Differenz darf wegen der unten beschriebenen unterschiedlichen tatsächlichen Neigung nicht allein der Kontaktgeometrie zugeschrieben werden.

Hindernis Max. vertikale Beschleunigung Sphere / WheelCollider Max. Chassisneigung Sphere / WheelCollider
Ebene 0,072 / 0,000 m/s² 0 / 0°
Rampe 20,560 / 22,782 m/s² 7,264 / 0°
Bordkante 42,017 / 78,730 m/s² 0,891 / 0°
Kuppe 23,116 / 14,028 m/s² 6,157 / 0°

Die Beschleunigung ist eine Differenz benachbarter 60-Hz-Geschwindigkeitsmessungen. Einzelne Spitzen sind keine Komfortbewertung. Insbesondere hat die Sphere-Feder eine Kraftgrenze, während die native WheelCollider-Feder hier unbegrenzt bleibt.

Seitenimpuls auf Ebene Sphere WheelCollider
Maximale Seitengeschwindigkeit 2,999 m/s 2,999 m/s
Seitlicher Versatz nach Messende 0,352321 m 0,352319 m
Beginn dauerhaft erfüllter Abklingbedingung nach Impuls 0,383 s 0,383 s
Kontakt vorne / hinten 100 / 100 % 100 / 100 %

Die Abklingbedingung verlangt jeweils weniger als 0,1 m/s seitliche und vertikale Geschwindigkeit, weniger als 3 cm Abweichung von der Ruhelage und beide Kontakte; sie muss mindestens 0,5 s anhalten. Die praktisch gleichen Ergebnisse sind bei gemeinsamer Seitenführung erwartbar. Sie bewerten keine originale WheelCollider-Reifenreibung und keinen Umsturz.

Grenzen und Entscheidung

Die tatsächlich gemessene Orientierung war auf den Hindernissen nicht gleich. Beide Körper wurden mit FreezeRotation konfiguriert, dennoch meldet die Sphere-Probe bis zu 7,264° Neigung, WheelCollider null. Das JSON-Feld heißt maximumRollDegrees, misst aber den Winkel zwischen Körper-Up und Welt-Up, also gesamte Neigung einschließlich Nicken. Der Versuch prüfte nicht, warum die Orientierung abwich; seine 77 bestandenen Prüfungen enthalten keinen Nachweis gleicher Orientierung. Die Ebenen- und Seitenimpulswerte bieten deshalb den saubersten direkten Vergleich. Unterschiede an Rampe, Kante und Kuppe enthalten diesen zusätzlichen Einfluss und sind keine isolierte Rangliste der Kontaktverfahren.

Nicht geprüft wurden Slalom, Kurvenlenkung, Schräglagenregelung, Straßenrand seitlich, variable Geschwindigkeit, Controllergefühl, Fahreranimation, Reifenhaftung, Umsturz oder Rundenfahrt mit WheelCollider. Die synthetischen Hindernisse ersetzen keine vollständige Strecke. Die zu Beginn freigegebene Absicht eines umfassenderen WheelCollider-Fahrversuchs ist damit nur im ausdrücklich begrenzten Kontakt-/Federungsteil empirisch bearbeitet.

Der bestehende Sphere-Regler bleibt die integrierte Produktionsentscheidung mit expliziten, abstimmbaren Kontaktkräften und bereits ausgeführten Renn-/Kampftests. Dieser Versuch belegt, dass auch der korrekt konfigurierte WheelCollider-Aufbau die untersuchten Hindernisse durchfährt. Er begründet weder eine allgemeine Überlegenheit der Eigenlösung noch einen notwendigen Wechsel. Eine neue Entscheidung über das gesamte Fahrmodell würde einen vollständigen stabilisierten WheelCollider-Regler und gleiche Fahr-/Lenkbedingungen benötigen.

Wiederholen

Nach Schließen anderer Unity-Prozesse für dieses Projekt kann die Integration den vorhandenen Editor ohne Grafik starten:

-batchmode -nographics -projectPath "C:\Unity Projects\MotoRacer - Rampage" -executeMethod Rampage.Editor.ContactComparison.Run -quit

Alternativ: Editor-Menü RAMPAGE → Compare wheel contacts (isolated physics) im Edit-Modus. Der Lauf schreibt Docs/QA/contact-comparison.json; Fehlprüfungen führen zusätzlich zu einer Exception. Die historischen Vorläufe werden dadurch nicht verändert.