Regionale Bildprüfung – 16.09.2026
Die regionalen Motive sind deutlicher erkennbar. Fotorealismus ist nicht erreicht; dies ist keine gestalterische Abnahme.
Geprüft wurden die nativen 1920×1080-Aufnahmen aus QA-Lauf 14:47:59, Build F8E406454EC6B1E4E2C74647122FD525B1FB525D2089704C6DB3D7CF1E911606: alle neun Standardansichten der Toskana, alle neun Standardansichten Ägyptens, beide Seitenpanoramen an den Sphinx-Stationen, vier Tempelpanoramen und Egypt03 bei 2080 m. Dies ist eine Bildprüfung von Standpunkten an der Fahrstrecke, keine zusätzliche Fahr-, Leistungs- oder RTX-Dauerprüfung.
Der anschließend vorgesehene Übergabebuild enthält noch Änderungen an Instrumentensichtbarkeit, QA-Gerätebehandlung im Hintergrund und ungefähr halbierter Terrain-Makrostärke. Monumente und Strecken bleiben laut Integrationsstand gleich. Deren sichtbares Ergebnis wird hier nicht als nachgeprüft ausgegeben.
Toskana
Sichtbar verbessert: Die zuvor dominierenden geraden Steinbruchwände fehlen in den neun geprüften Ansichten. Runde Hügel bilden jetzt echte Silhouetten hinter der Straße. Zypressenalleen, kleinere Baumgruppen, Sträucher und Höfe mit warmen Dächern ergeben einen klareren regionalen Zusammenhang. Straße und unmittelbare Böschung gehen überwiegend nachvollziehbar ineinander über. Beispiele: Tuscany02, Ansicht 0, Tuscany03, Ansicht 1.
Offen bleibt:
- Helle, wolkige Flecken und lange Streifen auf den Hügeln wirken wie aufgemalte Muster. Die angekündigte Makro-Abschwächung adressiert die Stärke, ihr Ergebnis ist in diesen Bildern noch nicht enthalten.
- Die Flächen lesen sich überwiegend als gleichmäßig gemähter Rasen. Klar abgegrenzte Kulturparzellen, Feldränder, unterschiedliche Bewuchshöhen und natürliche Bodenübergänge fehlen optisch weitgehend.
- Viele Zypressen haben nahezu dieselbe Kronenform und gleichmäßige Abstände. Kleine Laubbäume besitzen dünne, wenig geschlossene Kronen; Gehölzgruppen und Hofumfelder wirken noch aufgesetzt und dünn besetzt.
- Tuscany01, Ansicht 1 zeigt stark ausgewaschenes Gegenlicht. Die ferne Straße verliert dort Kontrast. Tuscany03 ist gut lesbar, bleibt jedoch deutlich gelbgrün gefärbt.
Ägypten
Sichtbar verbessert: Egypt01, Ansicht 0 zeigt tatsächlich Wasser neben der Straße, grüne Flächen und Palmengruppen. Die hohe gerade Einschnittwand des früheren Standes dominiert diese Ansichten nicht mehr. Egypt02/03 besitzen große, aus Fahrerhöhe erkennbare Pyramiden und ergänzende Tempel. In Egypt03 bei 2080 m bleibt die Straße zwischen Pyramide und Tempelanlage sichtbar frei.
Offen bleibt:
- Die Nilflächen sind auffällig grell und gleichmäßig grün. Wasserufer sind sehr glatt und teilweise kantig, Wasser und Flusslandschaft wenig strukturiert. Palmenwedel wirken aus der Nähe grob und gefaltet; dichte, vielfältige Oasenvegetation wird noch nicht erreicht.
- Die Wüste ist zwischen den Monumenten weitgehend leer. Sand und Pyramidenstein zeigen regelmäßige Wiederholungen; dem Mauerwerk fehlen überzeugende Blockfugen und differenzierte Verwitterung.
- Einzelne Ansichten zeigen breite verzierte Sockel ohne sichtbaren Pyramidenkörper darüber: beispielsweise Egypt02, Ansicht 0 und Egypt02 bei 2784 m rechts. Ursache aus Standbildern nicht gesichert; Sichtbarkeit, LOD und Bounds gezielt prüfen.
- Die Sphinx ist als Motiv vorhanden, wirkt jedoch aus Kugel-/Ellipsoidformen zusammengesetzt. Große runde Pfoten, Brust und vereinfachtes Gesicht brauchen eine eigenständig modellierte, verwitterte Skulptur. Egypt02 verdeckt aus der frontalen Straßenansicht einen großen Teil des Körpers durch Vordergrundgelände; das Profil ist bei 2784 m links besser lesbar.
- Tempel, Obelisken und Säulen sind als Architektur erkennbar. Ihre dunkle, stark gemusterte Steinoberfläche und die scharf abgegrenzten Podeste/Zuwegungen wirken noch wenig natürlich eingebettet. Kamele sind nicht umgesetzt.
Monumente gezielt ansehen
| Motiv | Straßenstation / Blick | Bild |
|---|---|---|
| Egypt01 Tempel | etwa 1205 m, rechts | Tempel am grünen Nilbereich |
| Egypt02 Sphinx | etwa 2175 m, links | Front, Körper teilweise verdeckt |
| Egypt02 Sphinxprofil | etwa 2784 m, links | Profil aus späterem Streckenpunkt |
| Egypt02 Tempel | etwa 2784 m, rechts | Tor und Obelisken |
| Egypt03 Sphinx | etwa 1975 m, rechts | Sphinx und Pyramide |
| Egypt03 Tempel | etwa 2528 m, rechts | Tempelfassade |
Für die nächste Kunstüberarbeitung haben glaubwürdige Feld-/Uferstrukturen, abwechslungsreiche Vegetationsmodelle und maßstäblich plausible Stein- und Sphinxdetails Vorrang. Mehr gleichartige Objekte oder höhere Texturkontraste allein lösen die sichtbaren Schwächen nicht.